150. JUBILÄUMSAUKTION: KUNST & ANTIQUITÄTEN | AUSGEWÄHLTE WERKE |
Erstes Los endet: 10.09.2025 - 10:00:00
Losnummer 2108 -
Auktion 150
LANDSCHAFT IN DEN SABINER BERGEN, 1885

Voraussichtliche Aufrufzeit
12.09.2025 - 11:14 Uhr
Startpreis
12.000,00 EUR
(Mindestgebot 12.000,00 EUR)
Beschreibung
LOUIS GURLITT
1812 Altona - 1897 Naundorf b. Schmiedeberg
LANDSCHAFT IN DEN SABINER BERGEN, 1885
Öl auf Leinwand. 99 x 156 cm (R. 11 x 168,5 cm). Unten links signiert und datiert. Auf dem Keilrahmen befinden sich folgende Etiketten: Etikett des Kunstsalons Emil
Richter Dresden mit der Nummer 3263; E. mit handschriftlichem Vermerk: Eigentum der Frau J. Gurlitt, Hamburg-Altona, Palmaille 61; E. von Hermes Frankfurt am Main; sowie Reste eines Etiketts mit unleserlichen Beschriftungen. Teilweise Retuschen. Rahmen.
Louis Gurlitt zählt zu den herausragenden Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Geboren in Altona, das damals noch unter dänischer Verwaltung stand, stammte er aus einfachen Verhältnissen. Schon früh zeigte sich sein zeichnerisches Talent, das durch den Unterricht bei Anton Carl Dusch und Günther Gensler gezielt gefördert wurde. Von 1832 bis 1834 studierte er an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort prägten ihn besonders die Lehren von Christoffer Wilhelm Eckersberg und Johann Ludwig Lund, die seine Hinwendung zur Landschaftsmalerei entscheidend beeinflussten. Frühe Reisen, vor allem nach Norwegen, wo er eindrucksvolle Naturstudien anfertigte, festigten seinen Stil. 1842 ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er Anschluss an die Künstler der Düsseldorfer Schule fand - darunter Andreas Achenbach und Carl Ferdinand Sohn. In den folgenden Jahrzehnten reiste Gurlitt durch weite Teile Europas und lebte zeitweise in Rom und Wien, stets eng verbunden mit dem Kunstleben seiner Zeit.
Literatur: Louis Gurlitt 1812-1897 Porträts europäischer Landschaften in Gemälden und Zeichnungen, vgl. Abbildungen Nr. 83-86, 96, 102, 133, 150.
Provenienz: Private Sammlung, Düsseldorf. Kunsthandel, Winsen. Galerie Richter, Dresden. Familie Gurlitt.
1812 Altona - 1897 Naundorf b. Schmiedeberg
LANDSCHAFT IN DEN SABINER BERGEN, 1885
Öl auf Leinwand. 99 x 156 cm (R. 11 x 168,5 cm). Unten links signiert und datiert. Auf dem Keilrahmen befinden sich folgende Etiketten: Etikett des Kunstsalons Emil
Richter Dresden mit der Nummer 3263; E. mit handschriftlichem Vermerk: Eigentum der Frau J. Gurlitt, Hamburg-Altona, Palmaille 61; E. von Hermes Frankfurt am Main; sowie Reste eines Etiketts mit unleserlichen Beschriftungen. Teilweise Retuschen. Rahmen.
Louis Gurlitt zählt zu den herausragenden Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Geboren in Altona, das damals noch unter dänischer Verwaltung stand, stammte er aus einfachen Verhältnissen. Schon früh zeigte sich sein zeichnerisches Talent, das durch den Unterricht bei Anton Carl Dusch und Günther Gensler gezielt gefördert wurde. Von 1832 bis 1834 studierte er an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort prägten ihn besonders die Lehren von Christoffer Wilhelm Eckersberg und Johann Ludwig Lund, die seine Hinwendung zur Landschaftsmalerei entscheidend beeinflussten. Frühe Reisen, vor allem nach Norwegen, wo er eindrucksvolle Naturstudien anfertigte, festigten seinen Stil. 1842 ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er Anschluss an die Künstler der Düsseldorfer Schule fand - darunter Andreas Achenbach und Carl Ferdinand Sohn. In den folgenden Jahrzehnten reiste Gurlitt durch weite Teile Europas und lebte zeitweise in Rom und Wien, stets eng verbunden mit dem Kunstleben seiner Zeit.
Literatur: Louis Gurlitt 1812-1897 Porträts europäischer Landschaften in Gemälden und Zeichnungen, vgl. Abbildungen Nr. 83-86, 96, 102, 133, 150.
Provenienz: Private Sammlung, Düsseldorf. Kunsthandel, Winsen. Galerie Richter, Dresden. Familie Gurlitt.
Details
Losnummer | 2108 |
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Künstler | LOUIS GURLITT |
Folgerechtsabgabe | Nein |
Schätzpreis von | 12000 |