155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 2449 -
Auktion 155
DIE ENTWAFFNUNG DES AMOR, 1841
Auktion 155
DIE ENTWAFFNUNG DES AMOR, 1841
DIE ENTWAFFNUNG DES AMOR, 1841
Voraussichtliche Aufrufzeit
13.03.2026 - 11:50 Uhr
Startpreis
4.000,00 EUR
(Mindestgebot 4.000,00 EUR)
Beschreibung
CARL GOTTFRIED PFANNSCHMIDT
1818 Mühlhausen - 1887 Berlin
DIE ENTWAFFNUNG DES AMOR, 1841
Öl auf Leinwand, doubliert. 41,5 x 45 cm (R. 66 x 71 xm). Unten rechts signiert und datiert. Verso: Nummernetikett '239'. Restauriert. Rahmen (Etikett 'Conzen Rahmen Düsseldorf').
Das Werk zeigt eine romantische Variation des allegorischen Sujets "Die Entwaffnung des Amor", wobei anstelle der traditionellen Grazien eine Gruppe von Kindern dargestellt ist. Die Szene ist als genreszenische Komposition angelegt und entspricht damit einem für die romantische Malerei des 19. Jahrhunderts typischen Bildverständnis mit sentimentaler und lyrischer Ausrichtung. Die Kinder symbolisieren Unschuld, Reinheit und Natürlichkeit. Amor ist nicht schlafend dargestellt, sondern wirkt wach und angespannt, als nehme er das Geschehen überrascht oder verunsichert wahr. Die Komposition ist klar gegliedert und mehrstufig aufgebaut. Die malerische Qualität zeigt sich insbesondere in der feinen Wiedergabe des Inkarnats sowie in der sorgfältigen Ausarbeitung der Draperien, die auf die akademische Ausbildung des Künstlers verweist. Der Künstler Carl Gottfried Pfannschmidt war ein bedeutender Vertreter der akademischen historischen und religiösen Malerei. Er wurde 1855 ordentliches Mitglied der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin, erhielt 1860 den Professorentitel und war ab 1865 Lehrer für Komposition und Gewandung. Anerkennung fand er insbesondere durch seine Arbeiten an monumentalen Projekten, u. a. am Alten und Neuen Museum in Berlin, am Charlottenburger Mausoleum, an der Schweriner Schlosskirche sowie durch zahlreiche Altarbilder für Kirchen in Deutschland.
Provenienz: Privatsammlung.
1818 Mühlhausen - 1887 Berlin
DIE ENTWAFFNUNG DES AMOR, 1841
Öl auf Leinwand, doubliert. 41,5 x 45 cm (R. 66 x 71 xm). Unten rechts signiert und datiert. Verso: Nummernetikett '239'. Restauriert. Rahmen (Etikett 'Conzen Rahmen Düsseldorf').
Das Werk zeigt eine romantische Variation des allegorischen Sujets "Die Entwaffnung des Amor", wobei anstelle der traditionellen Grazien eine Gruppe von Kindern dargestellt ist. Die Szene ist als genreszenische Komposition angelegt und entspricht damit einem für die romantische Malerei des 19. Jahrhunderts typischen Bildverständnis mit sentimentaler und lyrischer Ausrichtung. Die Kinder symbolisieren Unschuld, Reinheit und Natürlichkeit. Amor ist nicht schlafend dargestellt, sondern wirkt wach und angespannt, als nehme er das Geschehen überrascht oder verunsichert wahr. Die Komposition ist klar gegliedert und mehrstufig aufgebaut. Die malerische Qualität zeigt sich insbesondere in der feinen Wiedergabe des Inkarnats sowie in der sorgfältigen Ausarbeitung der Draperien, die auf die akademische Ausbildung des Künstlers verweist. Der Künstler Carl Gottfried Pfannschmidt war ein bedeutender Vertreter der akademischen historischen und religiösen Malerei. Er wurde 1855 ordentliches Mitglied der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin, erhielt 1860 den Professorentitel und war ab 1865 Lehrer für Komposition und Gewandung. Anerkennung fand er insbesondere durch seine Arbeiten an monumentalen Projekten, u. a. am Alten und Neuen Museum in Berlin, am Charlottenburger Mausoleum, an der Schweriner Schlosskirche sowie durch zahlreiche Altarbilder für Kirchen in Deutschland.
Provenienz: Privatsammlung.
Details
| Losnummer | 2449 |
|---|---|
| Künstler | CARL GOTTFRIED PFANNSCHMIDT |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 4000 |