155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 3510 -
Auktion 155
MADONNA MIT CHRISTUSKIND UND JOHANNESKNABEN
Auktion 155
MADONNA MIT CHRISTUSKIND UND JOHANNESKNABEN
MADONNA MIT CHRISTUSKIND UND JOHANNESKNABEN
Voraussichtliche Aufrufzeit
14.03.2026 - 14:07 Uhr
Startpreis
12.000,00 EUR
(Mindestgebot 12.000,00 EUR)
Beschreibung
PARIS BORDONE (AUCH BORDON) (ATTR.)
5. Juli 1500 Treviso - 19. Januar 1571 Venedig
MADONNA MIT CHRISTUSKIND UND JOHANNESKNABEN
Öl auf Holztafel (parkettiert). 50 x 40 cm (R. 76 x 68 cm). Unten rechts undeutlich monogrammiert 'P.B. .. i.:.`'. Min. altrest., part. min. Altretuschen, Risse mit Farbverlust, min. besch. Rahmen.
Die innige Darstellung der Madonna mit dem Christuskind und dem kleinen Johannes dem Täufer steht in unmittelbarer Nähe der römisch-florentinischen Hochrenaissance. Die ausgewogene Dreieckskomposition, die sanfte Idealisierung der Physiognomien sowie die ruhige landschaftliche Öffnung im Hintergrund verweisen auf den Einfluss Raffaels und seines Umkreises. Die weich modulierten Inkarnate und die poetische, fast lyrische Auffassung der Gottesmutter lassen insbesondere an die emilianische Schule um Francesco Francia denken, deren Madonnentypus durch stille Innigkeit und feine Übergänge gekennzeichnet ist. Die zurückhaltende Farbigkeit mit gedämpften Blau- und Erdtönen entspricht der frühen Cinquecento-Malerei Oberitaliens.
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
5. Juli 1500 Treviso - 19. Januar 1571 Venedig
MADONNA MIT CHRISTUSKIND UND JOHANNESKNABEN
Öl auf Holztafel (parkettiert). 50 x 40 cm (R. 76 x 68 cm). Unten rechts undeutlich monogrammiert 'P.B. .. i.:.`'. Min. altrest., part. min. Altretuschen, Risse mit Farbverlust, min. besch. Rahmen.
Die innige Darstellung der Madonna mit dem Christuskind und dem kleinen Johannes dem Täufer steht in unmittelbarer Nähe der römisch-florentinischen Hochrenaissance. Die ausgewogene Dreieckskomposition, die sanfte Idealisierung der Physiognomien sowie die ruhige landschaftliche Öffnung im Hintergrund verweisen auf den Einfluss Raffaels und seines Umkreises. Die weich modulierten Inkarnate und die poetische, fast lyrische Auffassung der Gottesmutter lassen insbesondere an die emilianische Schule um Francesco Francia denken, deren Madonnentypus durch stille Innigkeit und feine Übergänge gekennzeichnet ist. Die zurückhaltende Farbigkeit mit gedämpften Blau- und Erdtönen entspricht der frühen Cinquecento-Malerei Oberitaliens.
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Details
| Losnummer | 3510 |
|---|---|
| Künstler | PARIS BORDONE (AUCH BORDON) (ATTR.) |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 12000 |