155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 3533 -
Auktion 155
DIE HEILIGE CÄCILIA
Auktion 155
DIE HEILIGE CÄCILIA
DIE HEILIGE CÄCILIA
Voraussichtliche Aufrufzeit
14.03.2026 - 14:24 Uhr
Startpreis
50.000,00 EUR
(Mindestgebot 50.000,00 EUR)
Beschreibung
ELISABETTA SIRANI (SCHULE/UMKREIS)
8. Januar 1638 Bologna - 28. August 1665 Ebenda
DIE HEILIGE CÄCILIA
Öl auf Leinwand (altdoubl.). 85 x 70 cm (R. 109 x 90 cm). Part. altrest., Altretuschen. In reich geschnitztem und vergoldetem Rahmen des 18./19. Jahrhunderts.
Die Halbfigur zeigt die Heilige Cäcilia im Dreiviertelprofil mit nach oben gerichtetem, visionär entrücktem Blick. In ihrer Hand hält sie ein Saiteninstrument - Symbol ihrer Patronanz über die Kirchenmusik. Das weich modellierte Inkarnat hebt sich wirkungsvoll vom dunklen Hintergrund ab. Der konzentrierte Lichteinfall modelliert Gesicht und Hals in perlmuttartiger Feinheit und verleiht der Darstellung eine stille, kontemplative Intensität. Die Komposition steht stilistisch in enger Beziehung zur bolognesischen Malerei des frühen 17. Jahrhunderts und zeigt deutliche Nachwirkungen der Kunst Guido Renis. Die idealisierten Gesichtszüge, die ruhige Linienführung und die klassisch veredelte Formensprache verweisen auf das römisch-bolognesische Umfeld jener Zeit.
Provenienz: Internationale Privatsammlung.
8. Januar 1638 Bologna - 28. August 1665 Ebenda
DIE HEILIGE CÄCILIA
Öl auf Leinwand (altdoubl.). 85 x 70 cm (R. 109 x 90 cm). Part. altrest., Altretuschen. In reich geschnitztem und vergoldetem Rahmen des 18./19. Jahrhunderts.
Die Halbfigur zeigt die Heilige Cäcilia im Dreiviertelprofil mit nach oben gerichtetem, visionär entrücktem Blick. In ihrer Hand hält sie ein Saiteninstrument - Symbol ihrer Patronanz über die Kirchenmusik. Das weich modellierte Inkarnat hebt sich wirkungsvoll vom dunklen Hintergrund ab. Der konzentrierte Lichteinfall modelliert Gesicht und Hals in perlmuttartiger Feinheit und verleiht der Darstellung eine stille, kontemplative Intensität. Die Komposition steht stilistisch in enger Beziehung zur bolognesischen Malerei des frühen 17. Jahrhunderts und zeigt deutliche Nachwirkungen der Kunst Guido Renis. Die idealisierten Gesichtszüge, die ruhige Linienführung und die klassisch veredelte Formensprache verweisen auf das römisch-bolognesische Umfeld jener Zeit.
Provenienz: Internationale Privatsammlung.
Details
| Losnummer | 3533 |
|---|---|
| Künstler | ELISABETTA SIRANI (SCHULE/UMKREIS) |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 50000 |