165: PROF. DR. MED. WINFRIED UND DR. GISELA SCHÖNBERGER: EINE BEDEUTENDE WIESBADENER PRIVATSAMMLUNG |
Erstes Los endet: 15.07.2026 - 15:00:00
Losnummer 1 -
Auktion 165
SCHLUSSSTEIN-RONDELL MIT CHRISTUS UND KREUZNIMBUS
Auktion 165
SCHLUSSSTEIN-RONDELL MIT CHRISTUS UND KREUZNIMBUS
SCHLUSSSTEIN-RONDELL MIT CHRISTUS UND KREUZNIMBUS
Voraussichtliche Aufrufzeit
15.07.2026 - 15:01 Uhr
Startpreis
Beschreibung
SCHLUSSSTEIN-RONDELL MIT CHRISTUS UND KREUZNIMBUS
Deutschland oder Frankreich, erste Hälfte 14. Jh.
Weißer Marmor, reliefiert gearbeitet, innerhalb eines späteren Holzrahmen. D. 21, T. 8 cm, Gew. ca. 5,24kg. Seltenes gotisches Schlussstein-Rondell mit der Darstellung Christi im Relief. Das Haupt
ist von einem Kreuznimbus umgeben, dem traditionellen Zeichen seiner göttlichen Natur und
Erlöserfunktion. Die monumentale Auffassung des Antlitzes sowie die klare, reduzierte
Formensprache entsprechen der mittelalterlichen Bauplastik der ersten Hälfte des 14.
Jahrhunderts. Ursprünglich vermutlich als Schlussstein eines sakralen Gewölbes oder als
architektonisches Zierelement konzipiert, stellt das Relief ein qualitätvolles Zeugnis
gotischer Steinmetzkunst dar. Best. und altersbedingte Witterungsspuren, Rahmen später und besch.
Provenienz: Ehemals Sammlung Hohenzollern, Sigmaringen; Erworben bei Kunsthandel Klendauer, Wiesbaden.
Deutschland oder Frankreich, erste Hälfte 14. Jh.
Weißer Marmor, reliefiert gearbeitet, innerhalb eines späteren Holzrahmen. D. 21, T. 8 cm, Gew. ca. 5,24kg. Seltenes gotisches Schlussstein-Rondell mit der Darstellung Christi im Relief. Das Haupt
ist von einem Kreuznimbus umgeben, dem traditionellen Zeichen seiner göttlichen Natur und
Erlöserfunktion. Die monumentale Auffassung des Antlitzes sowie die klare, reduzierte
Formensprache entsprechen der mittelalterlichen Bauplastik der ersten Hälfte des 14.
Jahrhunderts. Ursprünglich vermutlich als Schlussstein eines sakralen Gewölbes oder als
architektonisches Zierelement konzipiert, stellt das Relief ein qualitätvolles Zeugnis
gotischer Steinmetzkunst dar. Best. und altersbedingte Witterungsspuren, Rahmen später und besch.
Provenienz: Ehemals Sammlung Hohenzollern, Sigmaringen; Erworben bei Kunsthandel Klendauer, Wiesbaden.
Details
| Losnummer | 1 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 6000 |
| Regelbesteuerung | 0 |