165: PROF. DR. MED. WINFRIED UND DR. GISELA SCHÖNBERGER: EINE BEDEUTENDE WIESBADENER PRIVATSAMMLUNG |
Erstes Los endet: 15.07.2026 - 15:00:00
Losnummer 4 -
Auktion 165
GROSSE MONDSICHELMADONNA
Auktion 165
GROSSE MONDSICHELMADONNA
GROSSE MONDSICHELMADONNA
Voraussichtliche Aufrufzeit
15.07.2026 - 15:04 Uhr
Startpreis
Beschreibung
GROSSE MONDSICHELMADONNA
Süddeutschland, wohl Schwaben, um 1460-1480
Lindenholz, plastisch geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, rückseitig geflacht und gehöhlt. H. 126, B. 42, T. 27 cm. Große, bedeutende spätgotische Darstellung der Madonna mit dem Christuskind auf der
Mondsichel, ein ikonographischer Typus, der auf die Offenbarung des Johannes ("die Frau
mit der Sonne bekleidet und dem Mond unter ihren Füßen") zurückgeht. Maria erscheint als
Himmelskönigin mit dem Christuskind auf dem Arm, über der Mondsichel stehend und von einer
feierlichen, zugleich innigen Ausstrahlung geprägt. Die weich fließenden vergoldeten
Gewandfalten, die schlanke Figurenauffassung sowie die ausgewogene Komposition entsprechen
der schwäbischen Schnitzkunst der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die qualitätvolle
Ausarbeitung und die monumentale Größe verleihen der Figur eine eindrucksvolle Präsenz. Best. und besch., Verso min. Anobienbefall, Spannungsriss, Sichel besch., Fassung teilweise überarbeitet, kleinere Fehlstellen.
Provenienz: Auktionshaus Weinmüller, München, Auktion 86, Los 1367, 1978; Auktionshaus Hofmann, Frankfurt, 1979.
Süddeutschland, wohl Schwaben, um 1460-1480
Lindenholz, plastisch geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, rückseitig geflacht und gehöhlt. H. 126, B. 42, T. 27 cm. Große, bedeutende spätgotische Darstellung der Madonna mit dem Christuskind auf der
Mondsichel, ein ikonographischer Typus, der auf die Offenbarung des Johannes ("die Frau
mit der Sonne bekleidet und dem Mond unter ihren Füßen") zurückgeht. Maria erscheint als
Himmelskönigin mit dem Christuskind auf dem Arm, über der Mondsichel stehend und von einer
feierlichen, zugleich innigen Ausstrahlung geprägt. Die weich fließenden vergoldeten
Gewandfalten, die schlanke Figurenauffassung sowie die ausgewogene Komposition entsprechen
der schwäbischen Schnitzkunst der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die qualitätvolle
Ausarbeitung und die monumentale Größe verleihen der Figur eine eindrucksvolle Präsenz. Best. und besch., Verso min. Anobienbefall, Spannungsriss, Sichel besch., Fassung teilweise überarbeitet, kleinere Fehlstellen.
Provenienz: Auktionshaus Weinmüller, München, Auktion 86, Los 1367, 1978; Auktionshaus Hofmann, Frankfurt, 1979.
Details
| Losnummer | 4 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 9000 |
| Regelbesteuerung | 0 |