155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 3005 -
Auktion 155
HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
Auktion 155
HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
Voraussichtliche Aufrufzeit
14.03.2026 - 10:03 Uhr
Startpreis
25.000,00 EUR
(Mindestgebot 25.000,00 EUR)
Beschreibung
HANS ZÜRN DER JÜNGERE
1585 Waldsee? - nach 1624 Buchhorn
HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
Oberschwaben, um 1610/20
Lindenholz, plastisch, geschnitzt, vergoldet, polychrom gefasst. H. 55/92/73, B. ca. 100, T. 28/30 cm. Zugeschrieben an Hans Zürn d. J.. Hochqualitative Apostelgruppe aus der oberschwäbischen Frühbarockzeit, bestehend aus
vollrund geschnitzten Halb- und Dreiviertelfiguren mit lebhaft bewegten Gewandpartien und
ausdrucksstark charakterisierten Köpfen. Die dynamische Körperhaltung, der tief geführte
Faltenwurf sowie die markante Physiognomie der Figuren entsprechen den typischen
Stilmerkmalen der Bildhauerfamilie Zürn, die zu den bedeutendsten Vertretern süddeutscher
Schnitzkunst des frühen 17. Jahrhunderts zählt. Die Gruppe ist dem jüngeren Hans Zürn
zugeschrieben, der insbesondere im Allgäu und in Oberschwaben tätig war. In ihrer
Geschlossenheit und künstlerischen Qualität stellt die Apostelgruppe ein museal
bedeutendes Zeugnis süddeutscher Sakralkunst an der Schwelle von der Spätrenaissance zum
Frühbarock dar. Part. best., Fassungsverluste, rest., Hände teilweise ergänzt.
Literatur: Vgl. von Manteuffel: Die Bildhauerfamilie Zürn 1606-1666, Weißenhorn, 1969.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
1585 Waldsee? - nach 1624 Buchhorn
HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
Oberschwaben, um 1610/20
Lindenholz, plastisch, geschnitzt, vergoldet, polychrom gefasst. H. 55/92/73, B. ca. 100, T. 28/30 cm. Zugeschrieben an Hans Zürn d. J.. Hochqualitative Apostelgruppe aus der oberschwäbischen Frühbarockzeit, bestehend aus
vollrund geschnitzten Halb- und Dreiviertelfiguren mit lebhaft bewegten Gewandpartien und
ausdrucksstark charakterisierten Köpfen. Die dynamische Körperhaltung, der tief geführte
Faltenwurf sowie die markante Physiognomie der Figuren entsprechen den typischen
Stilmerkmalen der Bildhauerfamilie Zürn, die zu den bedeutendsten Vertretern süddeutscher
Schnitzkunst des frühen 17. Jahrhunderts zählt. Die Gruppe ist dem jüngeren Hans Zürn
zugeschrieben, der insbesondere im Allgäu und in Oberschwaben tätig war. In ihrer
Geschlossenheit und künstlerischen Qualität stellt die Apostelgruppe ein museal
bedeutendes Zeugnis süddeutscher Sakralkunst an der Schwelle von der Spätrenaissance zum
Frühbarock dar. Part. best., Fassungsverluste, rest., Hände teilweise ergänzt.
Literatur: Vgl. von Manteuffel: Die Bildhauerfamilie Zürn 1606-1666, Weißenhorn, 1969.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Details
| Losnummer | 3005 |
|---|---|
| Künstler | HANS ZüRN DER JüNGERE |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 25000 |