165: PROF. DR. MED. WINFRIED UND DR. GISELA SCHÖNBERGER: EINE BEDEUTENDE WIESBADENER PRIVATSAMMLUNG |
Erstes Los endet: 15.07.2026 - 15:00:00
Losnummer 16 -
Auktion 165
HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER
Auktion 165
HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER
HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER
Voraussichtliche Aufrufzeit
15.07.2026 - 15:16 Uhr
Startpreis
Beschreibung
HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER
Bayern oder Österreich, Mitte 18. Jh.
Lindenholz, plastisch geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, rückseitig geflacht und ausgehöhlt, Fassung partiell überarbeitet. H. 97, B. 42, T. 20, mit Kreuzstab 119 cm. Vermutlich Christian Jorhan d. Ä. (1727-1804) oder Philipp Jakob Straub (1706-1774). Qualitätvolle Darstellung des Heiligen Johannes des Täufers. Der Vorläufer Christi
erscheint mit seinem charakteristischen Kreuzstab und in bewegter Haltung, den Kopf
gesenkt, zu Füßen das Lamm. Die fein modellierte Körperlichkeit sowie die klare
Figurenauffassung verweisen auf die süddeutsche und österreichische Bildhauerkunst des 18.
Jahrhunderts. Stilistisch steht die Figur dem Umkreis des bedeutenden bayerischen
Bildhauers Christian Jorhan d. Ä. oder des aus Wiesensteig stammenden und in Graz tätigen
Philipp Jakob Straub nahe, die beide zu den prägenden Meistern des
süddeutsch-österreichischen Rokoko zählen. Die qualitätvolle Schnitzarbeit, die reiche
Fassung und die ausdrucksstarke Gestaltung verleihen der Figur eine eindrucksvolle
Präsenz. Besch., best., Anobienbefall, Fassung teilweise erneuert.
Literatur: Vgl. Heiligen Johannes am Taufstein der Pfarrkirche St. Nikolaus in Altfraunhofen.
Expertise: Schriftwechsel zur kunsthistorischen Einordnung zwischen Dr. Schönberger und Dr. Volk, Bayerisches Nationalmuseum München, 2002.
Provenienz: Kunsthandel Heidenreich, Hannover; erworben bei Neumeister, München, Auktion 261, 1991.
Bayern oder Österreich, Mitte 18. Jh.
Lindenholz, plastisch geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, rückseitig geflacht und ausgehöhlt, Fassung partiell überarbeitet. H. 97, B. 42, T. 20, mit Kreuzstab 119 cm. Vermutlich Christian Jorhan d. Ä. (1727-1804) oder Philipp Jakob Straub (1706-1774). Qualitätvolle Darstellung des Heiligen Johannes des Täufers. Der Vorläufer Christi
erscheint mit seinem charakteristischen Kreuzstab und in bewegter Haltung, den Kopf
gesenkt, zu Füßen das Lamm. Die fein modellierte Körperlichkeit sowie die klare
Figurenauffassung verweisen auf die süddeutsche und österreichische Bildhauerkunst des 18.
Jahrhunderts. Stilistisch steht die Figur dem Umkreis des bedeutenden bayerischen
Bildhauers Christian Jorhan d. Ä. oder des aus Wiesensteig stammenden und in Graz tätigen
Philipp Jakob Straub nahe, die beide zu den prägenden Meistern des
süddeutsch-österreichischen Rokoko zählen. Die qualitätvolle Schnitzarbeit, die reiche
Fassung und die ausdrucksstarke Gestaltung verleihen der Figur eine eindrucksvolle
Präsenz. Besch., best., Anobienbefall, Fassung teilweise erneuert.
Literatur: Vgl. Heiligen Johannes am Taufstein der Pfarrkirche St. Nikolaus in Altfraunhofen.
Expertise: Schriftwechsel zur kunsthistorischen Einordnung zwischen Dr. Schönberger und Dr. Volk, Bayerisches Nationalmuseum München, 2002.
Provenienz: Kunsthandel Heidenreich, Hannover; erworben bei Neumeister, München, Auktion 261, 1991.
Details
| Losnummer | 16 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 7000 |
| Regelbesteuerung | 0 |