KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT |
Erstes Los endet: 16.04.2026 - 10:00:00
Losnummer 1559 -
Auktion 156
SEHR FEINE IKONE MIT CHRISTUS 'DAS GRIMME AUGE' MIT SILBER-RIZA
Voraussichtliche Aufrufzeit
17.04.2026 - 18:15 Uhr
Startpreis
1.500,00 EUR
(Mindestgebot 1.500,00 EUR)
Beschreibung
SEHR FEINE IKONE MIT CHRISTUS 'DAS GRIMME AUGE' MIT SILBER-RIZA
Russland, 16. Jh. (Ikone), Russland, Moskau, 1896 (Riza)
Einzeltafel mit zwei Rückseiten-Sponki. Kowtscheg, Lewkas, Eitempera. Silberriza verziert mit getriebenem Rankenwerk. 31,7 x 26,5 cm. Punziert mit Stadtmarke, Beschaumeisterzeichen, Feingehalt '84' und Meisterzeichen 'SS' in Kyrillisch. Streng frontal gezeigtes Brustbild Christi. Der Blick des Weltenrichters ist zur Seite
gerichtet. Die sichtbaren Teile des grünen Himations und des roten Chitons sind teils mit
Goldfalten verziert. Das nur bis zum Schulteransatz wiedergegebene Christusporträt ist
eine Variante des Allherrschers, die als 'das grimme Auge' bzw. 'Christus der feurige
Blick' im 14. Jahrhundert in Russland auftaucht. Als künstlerisches Vorbild dieses Typs
dienten wahrscheinlich Pantokratordarstellungen in Kuppeln byzantinischer Kirchen.
Stilistisch schließt sich die Malerei eng an Beispiele des Ikonenmalers Dionisij an. Farbe des Hintergrundes und Randes abgenommen, rest.
Russland, 16. Jh. (Ikone), Russland, Moskau, 1896 (Riza)
Einzeltafel mit zwei Rückseiten-Sponki. Kowtscheg, Lewkas, Eitempera. Silberriza verziert mit getriebenem Rankenwerk. 31,7 x 26,5 cm. Punziert mit Stadtmarke, Beschaumeisterzeichen, Feingehalt '84' und Meisterzeichen 'SS' in Kyrillisch. Streng frontal gezeigtes Brustbild Christi. Der Blick des Weltenrichters ist zur Seite
gerichtet. Die sichtbaren Teile des grünen Himations und des roten Chitons sind teils mit
Goldfalten verziert. Das nur bis zum Schulteransatz wiedergegebene Christusporträt ist
eine Variante des Allherrschers, die als 'das grimme Auge' bzw. 'Christus der feurige
Blick' im 14. Jahrhundert in Russland auftaucht. Als künstlerisches Vorbild dieses Typs
dienten wahrscheinlich Pantokratordarstellungen in Kuppeln byzantinischer Kirchen.
Stilistisch schließt sich die Malerei eng an Beispiele des Ikonenmalers Dionisij an. Farbe des Hintergrundes und Randes abgenommen, rest.
Details
| Losnummer | 1559 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 1500 |
| Regelbesteuerung |