160: JEWELLERY | FINE ARTS & ANTIQUES |
First lot ends: 09.09.2026 - 10:00:00
Lot number 2587 -
Auction 160
ZYKLUS 'APOKALYPSE'. Serie von vier panoramischen Triptychen, 1981-1982
Auction 160
ZYKLUS 'APOKALYPSE'. Serie von vier panoramischen Triptychen, 1981-1982
ZYKLUS 'APOKALYPSE'. Serie von vier panoramischen Triptychen, 1981-1982
Estimated call time
11.09.2026 - 14:56 o'clock
Description
WERNER PEINER
1897 Düsseldorf - 1984 Leichlingen
ZYKLUS 'APOKALYPSE'. Serie von vier panoramischen Triptychen, 1981-1982
Mischtechnik auf Karton. Jew. 40 x 30 cm. Einige signiert und datiert. Verso: Jew. mit Nachlassetikett und Nummer. 8 von 12 sind gerahmt.
Werner Peiner kehrte in den Nachkriegsjahren immer wieder zum Thema der Apokalypse zurück. Seine Malerei, die sich den Strömungen der Abstraktion wie auch des Expressionismus konsequent verweigerte, blieb seiner charakteristischen monumentalen Formensprache treu und war tief in der Tradition der nordischen Renaissance verwurzelt - im Erbe Albrecht Dürers, Lucas Cranachs und Pieter Bruegels. Eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung dieser Serie spielte Peiners langjährige Erfahrung im Entwerfen von Wandteppichen und Wandpaneelen. Die dekorative Qualität seines Denkens offenbart sich in den akribisch auskomponierten Bildgefügen, den klaren Silhouetten und dem präzisen Rhythmus der sich türmenden Wolken und Flammen. Jedes Bildfeld ist als eigenständiges Element konzipiert, zeigt aber zugleich das Vermögen des Künstlers zur monumentalen Gesamtschau. Mit großer Präzision verbindet Peiner die durchgehende Horizontlinie, die Lichtkontraste und eine dramatische Farbpalette - in der ein gold-rosafarbener Sonnenunter- oder -aufgang der tiefen Finsternis gegenübersteht - und verschmilzt so die einzelnen Bildtafeln zu einem fortlaufenden malerischen Epos.
Provenienz: Direkt aus dem Nachlass des Künstlers.
1897 Düsseldorf - 1984 Leichlingen
ZYKLUS 'APOKALYPSE'. Serie von vier panoramischen Triptychen, 1981-1982
Mischtechnik auf Karton. Jew. 40 x 30 cm. Einige signiert und datiert. Verso: Jew. mit Nachlassetikett und Nummer. 8 von 12 sind gerahmt.
Werner Peiner kehrte in den Nachkriegsjahren immer wieder zum Thema der Apokalypse zurück. Seine Malerei, die sich den Strömungen der Abstraktion wie auch des Expressionismus konsequent verweigerte, blieb seiner charakteristischen monumentalen Formensprache treu und war tief in der Tradition der nordischen Renaissance verwurzelt - im Erbe Albrecht Dürers, Lucas Cranachs und Pieter Bruegels. Eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung dieser Serie spielte Peiners langjährige Erfahrung im Entwerfen von Wandteppichen und Wandpaneelen. Die dekorative Qualität seines Denkens offenbart sich in den akribisch auskomponierten Bildgefügen, den klaren Silhouetten und dem präzisen Rhythmus der sich türmenden Wolken und Flammen. Jedes Bildfeld ist als eigenständiges Element konzipiert, zeigt aber zugleich das Vermögen des Künstlers zur monumentalen Gesamtschau. Mit großer Präzision verbindet Peiner die durchgehende Horizontlinie, die Lichtkontraste und eine dramatische Farbpalette - in der ein gold-rosafarbener Sonnenunter- oder -aufgang der tiefen Finsternis gegenübersteht - und verschmilzt so die einzelnen Bildtafeln zu einem fortlaufenden malerischen Epos.
Provenienz: Direkt aus dem Nachlass des Künstlers.
Details
| Lot number | 2587 |
|---|---|
| Artist | WERNER PEINER |
| Resale right levy | No |
| Estimate price from | 5000 |
| Tax | 0 |