160: SCHMUCK | KUNST & ANTIQUITÄTEN |
Erstes Los endet: 09.09.2026 - 10:00:00
Losnummer 3110 -
Auktion 160
MONUMENTALE STADTHEILIGE ('CIVITAS')
Auktion 160
MONUMENTALE STADTHEILIGE ('CIVITAS')
MONUMENTALE STADTHEILIGE ('CIVITAS')
Voraussichtliche Aufrufzeit
12.09.2026 - 11:14 Uhr
Beschreibung
MONUMENTALE STADTHEILIGE ('CIVITAS')
Süddeutsch, zweite Hälfte 16. Jh.
Lindenholz, vollplastisch geschnitzt, polychrom gefasst, Körper und Rüstung benagelt. H. ca. 192, B. 62, T. 23 cm. Monumentale weibliche Allegorie als Personifikation einer Stadt bzw. Stadtpatronin. Auf
dem Haupt eine zinnenbekrönte Mauerkrone (Corona muralis) als traditionelles Zeichen der
Civitas. In der Rechten ein gesenktes Schwert als Symbol von Wehrhaftigkeit und
Gerichtsbarkeit, in der Linken ein gewölbter Wappenschild. Der Sockel mit reliefplastisch
geschnitzter Stadtansicht mit Tor- und Giebelarchitektur. Eine besondere kulturhistorische
Bedeutung erhält die ältere Skulptur durch ihre spätere Verwendung als Kriegsnagelfigur
während des Ersten Weltkriegs, um 1914-1918. Gewand, Schild und weitere Partien sind dicht
mit zahlreichen Metallnägeln besetzt. Derartige Nagelfiguren bzw. Kriegswahrzeichen
dienten während des Ersten Weltkriegs öffentlichen Spendenaktionen, bei denen gegen eine
Geldspende Nägel in eigens dafür bestimmte Figuren eingeschlagen wurden. Part. best. und besch., Goldabrieb, Fassungsverluste und Spannungsrisse.
Süddeutsch, zweite Hälfte 16. Jh.
Lindenholz, vollplastisch geschnitzt, polychrom gefasst, Körper und Rüstung benagelt. H. ca. 192, B. 62, T. 23 cm. Monumentale weibliche Allegorie als Personifikation einer Stadt bzw. Stadtpatronin. Auf
dem Haupt eine zinnenbekrönte Mauerkrone (Corona muralis) als traditionelles Zeichen der
Civitas. In der Rechten ein gesenktes Schwert als Symbol von Wehrhaftigkeit und
Gerichtsbarkeit, in der Linken ein gewölbter Wappenschild. Der Sockel mit reliefplastisch
geschnitzter Stadtansicht mit Tor- und Giebelarchitektur. Eine besondere kulturhistorische
Bedeutung erhält die ältere Skulptur durch ihre spätere Verwendung als Kriegsnagelfigur
während des Ersten Weltkriegs, um 1914-1918. Gewand, Schild und weitere Partien sind dicht
mit zahlreichen Metallnägeln besetzt. Derartige Nagelfiguren bzw. Kriegswahrzeichen
dienten während des Ersten Weltkriegs öffentlichen Spendenaktionen, bei denen gegen eine
Geldspende Nägel in eigens dafür bestimmte Figuren eingeschlagen wurden. Part. best. und besch., Goldabrieb, Fassungsverluste und Spannungsrisse.
Details
| Losnummer | 3110 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 6000 |
| Regelbesteuerung | 0 |