160: SCHMUCK | KUNST & ANTIQUITÄTEN |
Erstes Los endet: 09.09.2026 - 10:00:00
Losnummer 3038 -
Auktion 160
GOTISCHE HEILIGENFIGUR DES PANTALEON VON NIKOMDEIA
Auktion 160
GOTISCHE HEILIGENFIGUR DES PANTALEON VON NIKOMDEIA
GOTISCHE HEILIGENFIGUR DES PANTALEON VON NIKOMDEIA
Voraussichtliche Aufrufzeit
12.09.2026 - 10:26 Uhr
Beschreibung
GOTISCHE HEILIGENFIGUR DES PANTALEON VON NIKOMDEIA
Rheinland/Süddeutsch 1510-1520
Lindenholz, plastisch geschnitzt, vergoldet, polychrom gefasst, auf einem Sockel (ergänzt). H. 48, B. 17, T. 8 cm, Gew. ca. 0,97kg. Fein geschnitzte spätgotische Darstellung des heiligen Pantaleon, eines der Vierzehn
Nothelfer und bedeutenden frühchristlichen Märtyrer. Die Darstellung der an den Kopf
genagelten Hände bezieht sich auf die finale Phase seines Martyriums unter Kaiser
Maximian. Von besonderer Bedeutung ist die dokumentierte Provenienz: Ehemals Sammlung
Alexander Schnütgen, Köln; im Museum Schnütgen unter der Inventarnummer A 242 geführt und
1912 von Fritz Witte publiziert. Am 16. Juli 1940 durch Direktor Hermann Schnitzler an das
Kölner Kunstgewerbemuseum überwiesen und dort gegen eine Deckelvase ("Böttchervase")
eingetauscht. Die Austragung aus dem Museumsbestand ist im historischen Inventarbuch des
Museums Schnütgen dokumentiert. Danach seit den 1950er Jahren im Privatbesitz Nordrhein
Westfalen. Part. best. und besch., Fassungsverluste, Verso min. Anobienbefall.
Foto Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, rba_042227
Literatur: Vgl. Fritz Witte, Die Skulpturen der Sammlung Schnütgen in Cöln, Köln 1912, S. 90, Taf. 78.1 (Abb.).
Provenienz: Ehemals Sammlung Alexander Schnütgen, Köln; im Museum Schnütgen - Privatbesitz Nordrhein Westfalen.
Rheinland/Süddeutsch 1510-1520
Lindenholz, plastisch geschnitzt, vergoldet, polychrom gefasst, auf einem Sockel (ergänzt). H. 48, B. 17, T. 8 cm, Gew. ca. 0,97kg. Fein geschnitzte spätgotische Darstellung des heiligen Pantaleon, eines der Vierzehn
Nothelfer und bedeutenden frühchristlichen Märtyrer. Die Darstellung der an den Kopf
genagelten Hände bezieht sich auf die finale Phase seines Martyriums unter Kaiser
Maximian. Von besonderer Bedeutung ist die dokumentierte Provenienz: Ehemals Sammlung
Alexander Schnütgen, Köln; im Museum Schnütgen unter der Inventarnummer A 242 geführt und
1912 von Fritz Witte publiziert. Am 16. Juli 1940 durch Direktor Hermann Schnitzler an das
Kölner Kunstgewerbemuseum überwiesen und dort gegen eine Deckelvase ("Böttchervase")
eingetauscht. Die Austragung aus dem Museumsbestand ist im historischen Inventarbuch des
Museums Schnütgen dokumentiert. Danach seit den 1950er Jahren im Privatbesitz Nordrhein
Westfalen. Part. best. und besch., Fassungsverluste, Verso min. Anobienbefall.
Foto Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, rba_042227
Literatur: Vgl. Fritz Witte, Die Skulpturen der Sammlung Schnütgen in Cöln, Köln 1912, S. 90, Taf. 78.1 (Abb.).
Provenienz: Ehemals Sammlung Alexander Schnütgen, Köln; im Museum Schnütgen - Privatbesitz Nordrhein Westfalen.
Details
| Losnummer | 3038 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 800 |
| Regelbesteuerung | 0 |