KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT |
Erstes Los endet: 16.04.2026 - 10:00:00
Losnummer 699 -
Auktion 156
MUSEALE IKONE MIT DER KREUZIGUNG CHRISTI MIT BASMA AUS DER SAMMLUNG MOROZOW
Auktion 156
MUSEALE IKONE MIT DER KREUZIGUNG CHRISTI MIT BASMA AUS DER SAMMLUNG MOROZOW
MUSEALE IKONE MIT DER KREUZIGUNG CHRISTI MIT BASMA AUS DER SAMMLUNG MOROZOW
Voraussichtliche Aufrufzeit
16.04.2026 - 17:50 Uhr
Startpreis
1.200,00 EUR
(Mindestgebot 1.200,00 EUR)
Beschreibung
MUSEALE IKONE MIT DER KREUZIGUNG CHRISTI MIT BASMA AUS DER SAMMLUNG MOROZOW
Russland, um 1500
Einzeltafel mit einer Rückseiten-Querleiste. Doppeltes Kowtscheg, Eitempera auf Kreidegrund, partielle Vergoldung, Basma aus geprägter Metallfolie. 24,8 x 20,2 cm. Verso altes Sammlungsetikett 'Morozow' in Kyrillisch. Die vertikale Mittelachse der Tafel wird durch den Leib Christi am Kreuz gebildet. Links
von ihm befinden sich die trauernde Gottesmutter und Maria Magdalena, rechts der
Evangelist Johannes, der in Trauer die Hand an seine Wange legt, sowie Longinus mit rotem
Umhang und Schild. Unter dem Kreuz erscheint der Schädel Adams. Im Hintergrund schließt
die Stadtmauer Jerusalems die Komposition ab. Unterhalb der Kreuzarme sind vier
Rundmedaillons angeordnet, die die Erzengel Michael und Gabriel sowie den Evangelisten
Matthäus und den heiligen Nikolaus von Myra zeigen.
Darstellungen der Kreuzigung Christi in der byzantinischen und altrussischen Kunst zeichnen sich in der Regel durch eine zurückhaltende Wiedergabe des Leidens und der emotionalen Reaktionen der Zeugen aus. Christus, dessen Körper in einer eleganten Kurve wiedergegeben ist, scheint nahezu körperlos am Kreuz zu schweben. Im Mittelpunkt steht nicht das physische Leiden, sondern seine Rolle als Erlöser der Menschheit, seine bevorstehende Auferstehung und sein Sieg über den Tod, der den Weg zum ewigen Leben eröffnet.
Provenienz: Andreas Tostrup Urbye (1869-1955): Als norwegischer Beamter und Politiker trat er in den diplomatischen Dienst ein und war von 1924 bis 1939 in Moskau tätig.
Russland, um 1500
Einzeltafel mit einer Rückseiten-Querleiste. Doppeltes Kowtscheg, Eitempera auf Kreidegrund, partielle Vergoldung, Basma aus geprägter Metallfolie. 24,8 x 20,2 cm. Verso altes Sammlungsetikett 'Morozow' in Kyrillisch. Die vertikale Mittelachse der Tafel wird durch den Leib Christi am Kreuz gebildet. Links
von ihm befinden sich die trauernde Gottesmutter und Maria Magdalena, rechts der
Evangelist Johannes, der in Trauer die Hand an seine Wange legt, sowie Longinus mit rotem
Umhang und Schild. Unter dem Kreuz erscheint der Schädel Adams. Im Hintergrund schließt
die Stadtmauer Jerusalems die Komposition ab. Unterhalb der Kreuzarme sind vier
Rundmedaillons angeordnet, die die Erzengel Michael und Gabriel sowie den Evangelisten
Matthäus und den heiligen Nikolaus von Myra zeigen.
Darstellungen der Kreuzigung Christi in der byzantinischen und altrussischen Kunst zeichnen sich in der Regel durch eine zurückhaltende Wiedergabe des Leidens und der emotionalen Reaktionen der Zeugen aus. Christus, dessen Körper in einer eleganten Kurve wiedergegeben ist, scheint nahezu körperlos am Kreuz zu schweben. Im Mittelpunkt steht nicht das physische Leiden, sondern seine Rolle als Erlöser der Menschheit, seine bevorstehende Auferstehung und sein Sieg über den Tod, der den Weg zum ewigen Leben eröffnet.
Provenienz: Andreas Tostrup Urbye (1869-1955): Als norwegischer Beamter und Politiker trat er in den diplomatischen Dienst ein und war von 1924 bis 1939 in Moskau tätig.
Details
| Losnummer | 699 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 1200 |