155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 2733 -
Auktion 155
SELTENE VIOLINE 'PHILOMELE' (AUCH STAHLGEIGE)
Auktion 155
SELTENE VIOLINE 'PHILOMELE' (AUCH STAHLGEIGE)
SELTENE VIOLINE 'PHILOMELE' (AUCH STAHLGEIGE)
Voraussichtliche Aufrufzeit
13.03.2026 - 14:54 Uhr
Startpreis
280,00 EUR
(Mindestgebot 280,00 EUR)
Beschreibung
SELTENE VIOLINE 'PHILOMELE' (AUCH STAHLGEIGE)
Deutschland oder Italien, Ende 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, geschwungener und dreieckiger Korpus mit vier sternförmigen Schalllöchern, am Hals Ende Steg mit einer Stahlsaite. L. 57,5 cm, Korpusl. 36,5 cm. Seltene Violine des Typs Philomele, auch als "Stahlgeige" bezeichnet, entwickelt in der
Mitte des 19. Jahrhunderts im süddeutsch-italienischen Raum. Charakteristisch ist der
rundlich geschwungene Korpus ohne Eckklötze, dessen wellenförmige Schultern an die
Formensprache der Gamben erinnern, jedoch dekorativer und freier ausgeführt sind. Die
Bezeichnung "Stahlgeige" bezieht sich auf die Verwendung von vier Stahlsaiten bei
ansonsten klassischer, bundloser Spielweise in Violinstimmung. Die Philomele wurde vor
allem im bürgerlichen Musizieren geschätzt und galt als experimentelles Instrument. Part. best. und min. besch., Saiten fehlen.
Literatur: Vgl. Philomele - Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Inventarnummer 3667.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Deutschland oder Italien, Ende 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, geschwungener und dreieckiger Korpus mit vier sternförmigen Schalllöchern, am Hals Ende Steg mit einer Stahlsaite. L. 57,5 cm, Korpusl. 36,5 cm. Seltene Violine des Typs Philomele, auch als "Stahlgeige" bezeichnet, entwickelt in der
Mitte des 19. Jahrhunderts im süddeutsch-italienischen Raum. Charakteristisch ist der
rundlich geschwungene Korpus ohne Eckklötze, dessen wellenförmige Schultern an die
Formensprache der Gamben erinnern, jedoch dekorativer und freier ausgeführt sind. Die
Bezeichnung "Stahlgeige" bezieht sich auf die Verwendung von vier Stahlsaiten bei
ansonsten klassischer, bundloser Spielweise in Violinstimmung. Die Philomele wurde vor
allem im bürgerlichen Musizieren geschätzt und galt als experimentelles Instrument. Part. best. und min. besch., Saiten fehlen.
Literatur: Vgl. Philomele - Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Inventarnummer 3667.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Details
| Losnummer | 2733 |
|---|---|
| Künstler | |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 280 |