160: SCHMUCK | KUNST & ANTIQUITÄTEN |
Erstes Los endet: 09.09.2026 - 10:00:00
Losnummer 2444 -
Auktion 160
VESUV BEI SORRENT, 1898
Auktion 160
VESUV BEI SORRENT, 1898
VESUV BEI SORRENT, 1898
Voraussichtliche Aufrufzeit
11.09.2026 - 13:16 Uhr
Beschreibung
CARLOS CONRAD GRETHE
1864 Montevideo, Uruguay - 1913 Nieuwpoort, Belgien
VESUV BEI SORRENT, 1898
Gouache. 24,5 x 32,5 cm (R. 39 x 46 cm). Unten rechts signiert. Rahmen.
'Vesuv bei Sorrent' und 'Capri IV. Faraglioni' nehmen eine Sonderstellung im Schaffen von Carlos Grethe ein. Im Gegensatz zu den für ihn typischen bleigrauen Tönen der Nordsee dominiert hier ein vom Licht der südlichen Sonne geprägter Kolorit mit Blau-, Ocker- und Terrakottatönen. Die Arbeiten entstanden während einer gesundheitlich bedingten Italienreise im Frühjahr 1898 (Neapel, Sorrent, Capri und Amalfi), nachdem der Künstler im Dezember 1897 eine schwere Verletzung erlitten hatte. Insgesamt umfasst diese Serie 29 Aquarelle und Zeichnungen. Obwohl diese lichtdurchfluteten Arbeiten von meisterhafter Qualität sind, empfand Grethe das südliche Meer letztlich als "zu friedlich". Dies macht den italienischen Zyklus zu einer seltenen Ausnahme in seinem Gesamtwerk, das üblicherweise dem unermüdlichen Kampf des Menschen gegen die entfesselten Elemente gewidmet ist.
Literatur: Ingrun Stocke, Carlos Grethe - Der Maler des Meeres. Vom Realismus zum Impressionismus. Abgebildet auf Seite 486. Weimar, 2008. Stocke, Ingrun: Vom Realismus zum Impressionismus, Weimar 2009.
Provenienz: Privatsammlung, Düsseldorf.
1864 Montevideo, Uruguay - 1913 Nieuwpoort, Belgien
VESUV BEI SORRENT, 1898
Gouache. 24,5 x 32,5 cm (R. 39 x 46 cm). Unten rechts signiert. Rahmen.
'Vesuv bei Sorrent' und 'Capri IV. Faraglioni' nehmen eine Sonderstellung im Schaffen von Carlos Grethe ein. Im Gegensatz zu den für ihn typischen bleigrauen Tönen der Nordsee dominiert hier ein vom Licht der südlichen Sonne geprägter Kolorit mit Blau-, Ocker- und Terrakottatönen. Die Arbeiten entstanden während einer gesundheitlich bedingten Italienreise im Frühjahr 1898 (Neapel, Sorrent, Capri und Amalfi), nachdem der Künstler im Dezember 1897 eine schwere Verletzung erlitten hatte. Insgesamt umfasst diese Serie 29 Aquarelle und Zeichnungen. Obwohl diese lichtdurchfluteten Arbeiten von meisterhafter Qualität sind, empfand Grethe das südliche Meer letztlich als "zu friedlich". Dies macht den italienischen Zyklus zu einer seltenen Ausnahme in seinem Gesamtwerk, das üblicherweise dem unermüdlichen Kampf des Menschen gegen die entfesselten Elemente gewidmet ist.
Literatur: Ingrun Stocke, Carlos Grethe - Der Maler des Meeres. Vom Realismus zum Impressionismus. Abgebildet auf Seite 486. Weimar, 2008. Stocke, Ingrun: Vom Realismus zum Impressionismus, Weimar 2009.
Provenienz: Privatsammlung, Düsseldorf.
Details
| Losnummer | 2444 |
|---|---|
| Künstler | CARLOS CONRAD GRETHE |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 150 |
| Regelbesteuerung | 0 |