160: SCHMUCK | KUNST & ANTIQUITÄTEN |
Erstes Los endet: 09.09.2026 - 10:00:00
Losnummer 2355 -
Auktion 160
MÄDCHEN MIT GOLDFISCHEN
Auktion 160
MÄDCHEN MIT GOLDFISCHEN
MÄDCHEN MIT GOLDFISCHEN
Voraussichtliche Aufrufzeit
11.09.2026 - 12:16 Uhr
Beschreibung
DEUTSCH/ÖSTERREICHISCHE SCHULE
1830-1850
MÄDCHEN MIT GOLDFISCHEN
Öl auf Leinwand, doubliert. 35 x 32 cm (R. 44 x 41 cm). Part. Retuschen. Rahmen.
In der vorliegenden Auswahl aus einer Privatsammlung (Lose 2353-2375) bilden dekorative Blumenstillleben und elegante Damenbildnisse den Rahmen für den eigentlichen Schwerpunkt der Kollektion. Dem Sammler gelang es, über rein gefällige und optisch ansprechende Motive hinaus eine inhaltlich tiefgründige Gruppe von Kinderporträts zusammenzutragen. Der besondere Reiz dieser Werkgruppe liegt in ihrem kulturhistorischen Kontext: Das 19. Jahrhundert markiert eine Epoche der grundlegenden Neubewertung des Themas Kindheit in der europäischen bildenden Kunst. Unter dem Einfluss der humanistischen Ideen der Aufklärung sowie der Philosophie der Romantik wurde das Kind nicht mehr als "kleiner Erwachsener" in einer Miniaturversion strenger Kleidung wahrgenommen. Die Kindheit erlangte einen eigenständigen künstlerischen und philosophischen Wert - als eine Phase der Aufrichtigkeit, der inneren Freiheit und der fragilen Harmonie mit der Welt. Besondere Aufmerksamkeit gilt in dieser Sammlung Porträts von intimem Charakter und zurückhaltender Wärme - Werken, in denen die Künstler danach strebten, das "goldene Zeitalter" des menschlichen Lebens festzuhalten. Wiederkehrende Attribute in diesen Kompositionen sind Spielzeuge, Bücher, Blumen oder Haustiere, die traditionell als Allegorien für Unschuld und Treue dienen.
1830-1850
MÄDCHEN MIT GOLDFISCHEN
Öl auf Leinwand, doubliert. 35 x 32 cm (R. 44 x 41 cm). Part. Retuschen. Rahmen.
In der vorliegenden Auswahl aus einer Privatsammlung (Lose 2353-2375) bilden dekorative Blumenstillleben und elegante Damenbildnisse den Rahmen für den eigentlichen Schwerpunkt der Kollektion. Dem Sammler gelang es, über rein gefällige und optisch ansprechende Motive hinaus eine inhaltlich tiefgründige Gruppe von Kinderporträts zusammenzutragen. Der besondere Reiz dieser Werkgruppe liegt in ihrem kulturhistorischen Kontext: Das 19. Jahrhundert markiert eine Epoche der grundlegenden Neubewertung des Themas Kindheit in der europäischen bildenden Kunst. Unter dem Einfluss der humanistischen Ideen der Aufklärung sowie der Philosophie der Romantik wurde das Kind nicht mehr als "kleiner Erwachsener" in einer Miniaturversion strenger Kleidung wahrgenommen. Die Kindheit erlangte einen eigenständigen künstlerischen und philosophischen Wert - als eine Phase der Aufrichtigkeit, der inneren Freiheit und der fragilen Harmonie mit der Welt. Besondere Aufmerksamkeit gilt in dieser Sammlung Porträts von intimem Charakter und zurückhaltender Wärme - Werken, in denen die Künstler danach strebten, das "goldene Zeitalter" des menschlichen Lebens festzuhalten. Wiederkehrende Attribute in diesen Kompositionen sind Spielzeuge, Bücher, Blumen oder Haustiere, die traditionell als Allegorien für Unschuld und Treue dienen.
Details
| Losnummer | 2355 |
|---|---|
| Künstler | DEUTSCH/ÖSTERREICHISCHE SCHULE |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 700 |
| Regelbesteuerung | 0 |