155: FINE ART & ANTIQUES | JEWELLERY |
First lot ends: 10.03.2026 - 10:00:00
Lot number 1732 -
Auction 155
KRIEGSELEFANT II
Auction 155
KRIEGSELEFANT II
KRIEGSELEFANT II
Estimated call time
12.03.2026 - 13:09 o'clock
Initial price
10.000,00 EUR
(Minimum bid 10.000,00 EUR)
Description
JOHANN JOACHIM KAENDLER
1706 Fischbach/Arnsdorf - 1775 Meißen
KRIEGSELEFANT II
Deutsch, Meissen, 1850-1924 (Entwurf 1773)
Porzellan, polychrome Malerei, Goldstaffage. H. 38,5 cm. Unterglasurblaue Knaufschwerter. Figurengruppe aus der sog. 'Großen russischen Bestellung' für die Zarin Katharina II. von
Russland. Part. min. rest.
Unsere meisterhafte Porzellanfigur wurde nach dem Vorbild erstellt, der berühmten Serie von Darstellungen exotischer Tiere und militärischer Szenen, die für die sogenannte "Große russische Bestellung" im Auftrag der Zarin Katharina II. von Russland modelliert wurden. Entworfen von Johann Joachim Kaendler, einem der bedeutendsten Porzellanmodelleure des 18. Jahrhunderts, stellt die Figur einen Kriegselefanten dar, der nicht nur als exotisches Kuriosum, sondern auch als Symbol für Macht und militärische Stärke in der damaligen Zeit fungierte. Die Figurengruppe wurde für die Zarin Katharina II. gefertigt, die als eine der größten Fördererinnen des Meißener Porzellans in der Geschichte gilt. Die "Große russische Bestellung" war eine beispiellose Serie von Porzellanfiguren, die im Rahmen der diplomatischen und politischen Beziehungen zwischen dem sächsischen Kurfürstentum und Russland in Auftrag gegeben wurde. Diese Werke repräsentieren nicht nur die künstlerische Brillanz von Kaendler und Meissen, sondern auch die enge Verbindung zwischen Kunst und Politik im 18. Jahrhundert. Die Darstellung des Elefanten, eines exotischen Tieres, das in Europa zu dieser Zeit noch als äußerst selten galt, unterstreicht die Faszination für ferne Länder und fremde Kulturen. In der Darstellung des Kriegselefanten verbinden sich präzise handwerkliche Fertigung und detailreiche Malerei in einer Art, die für Kaendler typisch war. Das Tier selbst ist in lebendigen Farben und mit einer goldenen Staffage verziert, die den luxuriösen Charakter des Werkes verstärken und den hohen Rang der Auftraggeberin unterstreicht. Dieses seltene und bedeutende Exemplar stellt ein einzigartiges Zeugnis der Meisterschaft der Meissener Porzellanmanufaktur sowie der engen Verbindung zwischen Kunst, Diplomatie und politischer Macht im 18. Jahrhundert dar. Unsere Figur ist nicht nur ein begehrtes Sammlerstück, sondern auch ein faszinierendes Stück Geschichte, das die kulturellen und politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Russland zur Zeit Katharinas der Großen widerspiegelt.
Literatur: Vgl. Pietsch, Ulrich (Hrg.): Meißen für den Zaren. Porzellan als Mittel sächsisch-russischer Politik im 18. Jahrhundert, München 2004, S. 117, Kat.-No. 178.
1706 Fischbach/Arnsdorf - 1775 Meißen
KRIEGSELEFANT II
Deutsch, Meissen, 1850-1924 (Entwurf 1773)
Porzellan, polychrome Malerei, Goldstaffage. H. 38,5 cm. Unterglasurblaue Knaufschwerter. Figurengruppe aus der sog. 'Großen russischen Bestellung' für die Zarin Katharina II. von
Russland. Part. min. rest.
Unsere meisterhafte Porzellanfigur wurde nach dem Vorbild erstellt, der berühmten Serie von Darstellungen exotischer Tiere und militärischer Szenen, die für die sogenannte "Große russische Bestellung" im Auftrag der Zarin Katharina II. von Russland modelliert wurden. Entworfen von Johann Joachim Kaendler, einem der bedeutendsten Porzellanmodelleure des 18. Jahrhunderts, stellt die Figur einen Kriegselefanten dar, der nicht nur als exotisches Kuriosum, sondern auch als Symbol für Macht und militärische Stärke in der damaligen Zeit fungierte. Die Figurengruppe wurde für die Zarin Katharina II. gefertigt, die als eine der größten Fördererinnen des Meißener Porzellans in der Geschichte gilt. Die "Große russische Bestellung" war eine beispiellose Serie von Porzellanfiguren, die im Rahmen der diplomatischen und politischen Beziehungen zwischen dem sächsischen Kurfürstentum und Russland in Auftrag gegeben wurde. Diese Werke repräsentieren nicht nur die künstlerische Brillanz von Kaendler und Meissen, sondern auch die enge Verbindung zwischen Kunst und Politik im 18. Jahrhundert. Die Darstellung des Elefanten, eines exotischen Tieres, das in Europa zu dieser Zeit noch als äußerst selten galt, unterstreicht die Faszination für ferne Länder und fremde Kulturen. In der Darstellung des Kriegselefanten verbinden sich präzise handwerkliche Fertigung und detailreiche Malerei in einer Art, die für Kaendler typisch war. Das Tier selbst ist in lebendigen Farben und mit einer goldenen Staffage verziert, die den luxuriösen Charakter des Werkes verstärken und den hohen Rang der Auftraggeberin unterstreicht. Dieses seltene und bedeutende Exemplar stellt ein einzigartiges Zeugnis der Meisterschaft der Meissener Porzellanmanufaktur sowie der engen Verbindung zwischen Kunst, Diplomatie und politischer Macht im 18. Jahrhundert dar. Unsere Figur ist nicht nur ein begehrtes Sammlerstück, sondern auch ein faszinierendes Stück Geschichte, das die kulturellen und politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Russland zur Zeit Katharinas der Großen widerspiegelt.
Literatur: Vgl. Pietsch, Ulrich (Hrg.): Meißen für den Zaren. Porzellan als Mittel sächsisch-russischer Politik im 18. Jahrhundert, München 2004, S. 117, Kat.-No. 178.
Details
| Lot number | 1732 |
|---|---|
| Artist | JOHANN JOACHIM KAENDLER |
| Resale right levy | No |
| Estimate price from | 10000 |