155: KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK |
Erstes Los endet: 10.03.2026 - 10:00:00
Losnummer 3726 -
Auktion 155
DIE HEILIGE FAMILIE
Voraussichtliche Aufrufzeit
14.03.2026 - 16:38 Uhr
Startpreis
500,00 EUR
(Mindestgebot 500,00 EUR)
Beschreibung
SCHULE VON BOLOGNA DES 17. JH.
DIE HEILIGE FAMILIE
Rötel auf chamoisfarbenme Büttenpapier. 27,5 x 38 cm.
Min. fleckig. Im Passepartout gerahmt.
Halbfigurige Darstellung der Heiligen Familie mit Maria im Zentrum, dem Christuskind und dem hl. Joseph. Die Komposition ist von großer Intimität und Ruhe geprägt; die idealisierten Köpfe sind mit zartem Rötelstrich und feiner Schraffur modelliert, während auf eine ausgearbeitete Umgebung bewusst verzichtet wurde. Die Zeichnung konzentriert sich auf den emotionalen und geistigen Zusammenhang der Figuren und zeigt eine suchende, skizzenhafte Auffassung, wie sie für vorbereitende Andachtsstudien des frühen 17. Jahrhunderts typisch ist. Die weiche Modellierung, die ruhige, klassizistische Figurenauffassung sowie die lyrische Andachtsstimmung stehen in enger Verbindung zur bolognesischen Zeichenkunst im Umkreis von Guido Reni und Francesco Albani. Das Blatt ist als Werkstatt- oder Umfeldarbeit dieser Tradition zu verstehen. Das Papier zeigt deutlich sichtbare Kettenlinien sowie ein fragmentarisch erhaltenes Wasserzeichen in Form einer siebenzackigen offenen Krone mit floralem Motiv in der Mittelzacke, ein für italienische Papiere des frühen 17. Jahrhunderts charakteristisches Zeichen, das die kunsthistorische Datierung bestätigt.
Provenienz: Internationale Privatsammlung.
DIE HEILIGE FAMILIE
Rötel auf chamoisfarbenme Büttenpapier. 27,5 x 38 cm.
Min. fleckig. Im Passepartout gerahmt.
Halbfigurige Darstellung der Heiligen Familie mit Maria im Zentrum, dem Christuskind und dem hl. Joseph. Die Komposition ist von großer Intimität und Ruhe geprägt; die idealisierten Köpfe sind mit zartem Rötelstrich und feiner Schraffur modelliert, während auf eine ausgearbeitete Umgebung bewusst verzichtet wurde. Die Zeichnung konzentriert sich auf den emotionalen und geistigen Zusammenhang der Figuren und zeigt eine suchende, skizzenhafte Auffassung, wie sie für vorbereitende Andachtsstudien des frühen 17. Jahrhunderts typisch ist. Die weiche Modellierung, die ruhige, klassizistische Figurenauffassung sowie die lyrische Andachtsstimmung stehen in enger Verbindung zur bolognesischen Zeichenkunst im Umkreis von Guido Reni und Francesco Albani. Das Blatt ist als Werkstatt- oder Umfeldarbeit dieser Tradition zu verstehen. Das Papier zeigt deutlich sichtbare Kettenlinien sowie ein fragmentarisch erhaltenes Wasserzeichen in Form einer siebenzackigen offenen Krone mit floralem Motiv in der Mittelzacke, ein für italienische Papiere des frühen 17. Jahrhunderts charakteristisches Zeichen, das die kunsthistorische Datierung bestätigt.
Provenienz: Internationale Privatsammlung.
Details
| Losnummer | 3726 |
|---|---|
| Künstler | SCHULE VON BOLOGNA DES 17. JH. |
| Folgerechtsabgabe | Nein |
| Schätzpreis von | 500 |